Startseite

Fotoalbum

Sehenswerte Ziele auf dem Peloponnes: Land & Leute

Peloponnes – Πελοπόννησος

Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands mit etwa einer Million Einwohnern. Die größte Stadt ist Patras im Norden. Im Hafen von Patras legen die Fähren aus Italien an. Der Peloponnes ist der südlichste Teil der Balkanhalbinsel. Im Osten wird die Halbinsel von der Ägäis und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt. Vom Festland ist der Peloponnes durch den Kanal von Korinth getrennt. Dennoch gilt der Peloponnes nicht als Insel, weil der Kanal ein künstliches Bauwerk ist. 



Wasserfälle Polylimnio (Πολυλίμνιο) bei Kazarma (Καζáρμα)
Die Wasserfälle Polylimnio bei Kazarma in Messenien im Südwesten des Peloponnes sind ein kleines Naturwunder. Es ist ein geheimnisvolles Paradies mit vielen Seen und Wasserfällen, die von Olivenhainen und Weingärten eingekreist sind. Die kleinen Schluchten, die reiche Vegetation und die wunderschönen Wasserfälle bieten dem Besucher eindrucksvolle Bilder. Das Wasser der Schlucht, das aus Mesopotamo kommt und in den messinischen Golf fließt, ist glasklar. Man kann vom Weg aus sowohl nach oben als auch nach unten wandern. Folgt man der Schlucht nach oben, findet man die vielen Seen und Wasserfälle. Wenn man der Schlucht nach unten folgt, kommt man zu einer  Höhle mit wunderschönen Schmetterlingen. Man meint, in eine andere Welt einzutauchen. Auf engstem Raum gibt es hier ein Art Mikroklima, eine artenreiche und bemerkenswerte Flora und Fauna und natürlich jede Menge kaltes und klares Wasser. Anfahrt: Von Pyrgos aus sind es ca. 140 km. Zunächst fährt man Richtung Süden über Zacharo, Kiparissia nach Pylos. Von Pylos aus folgt man der Straße Richtung Kalamata. Ca. 20 km hinter Pylos in dem Dorf Kazarma geht rechts eine Asphaltstraße zum nächsten Dorf Charavgi (2 km), von dort aus führt eine Schotterpiste hinab ins Tal. Die Piste ist gut befahrbar und der Weg zu den Wasserfällen ist beschildert. Lediglich bei oder nach Regen kann es problematisch werden. Es kommt dann nach etwa 2 km ein Parkplatz. Von dort sind es nur noch etwa 500 Meter bis zu dem kleinen Naturwunder.

       
 
Weingut Mercouri - Κτήμα Μερκούρη - bei Korakochori in Ilia
Das Weingut Mercouri liegt in der Nähe des Dorfes Korakochori  auf der Landspitze Ichthis in Ilia auf dem Peloponnes, nahe dem Hafen von Katakolo und etwa 30 km vom antiken Olympia entfernt. Es ist ein altes, traditionsbewusstes und großes Landgut mit einer 140-jährigen Geschichte in der Produktion von Wein und Olivenöl. Die Geschichte des Landguts beginnt 1864, als Theodor Mercouris das erste Land erworben hat. 1870 entsteht sein erster Weinberg mit Refosco-Weinreben aus Norditalien. 1930 gründete der Sohn Leonidas Mercouris  auf dem Landgut eine zeitgemäße Winzerfirma mit unterirdischen Tanks von 300 Tonnen Kapazität, die bis 1960 im Betrieb blieb. Ab 1985 haben die dritte und vierte Generation der Familie unter Anwendung neuer, systematischer und moderner Methoden die Weinherstellung wiederaufleben lassen. Neue Gebäude wurden  gebaut, die alten Installationen modernisiert und durch neue Maschinen ergänzt. Die Weinfelder werden durch Anpflanzung von neuen Rebsorten ausgedehnt. Das Weingut hat einen guten Ruf europaweit, viele Qualitätsweine wurden mit Preisen ausgezeichnet. Das Anwesen liegt mitten in den Weinbergen in unmittelbarer Nähe zum Ionischen Meer. Besucher sind herzlich Willkommen, oftmals wird man von prächtigen Pfauen begrüßt. Es finden regelmäßig Führungen durch die Weinberge und Weinproben statt. Von unseren Strandhäusern in Pyrgi sind es nur 8,5 km Richtung Süden (über Ag. Ilias, Kalakeika, Leventochori und Korakochori). Von Katakolo sind es 4 km, von Pyrgos sind es 13 km.

      
 
Zakynthos und Kefalonia - Ionische Inseln
Sehr interessant und sehenswert sind auch die Ionischen Inseln, die überwiegend westlich bzw. nordwestlich vom Peloponnes liegen. Die größten und wichtigsten Inseln (von Nord nach Süd) sind Korfu, Lefkada, Kefalonia, Ithaka und Zakynthos.
Die Inseln Zakynthos und Kefalonia erreicht man per Fähre vom Hafen Kyllini auf dem Westpeloponnes.
Zakynthos (Ζάκυνθος), auch Zante genannt, ist die drittgrößte der Ionischen Inseln und gehörte lange zu Venedig, wo sie „Fior di Levante“ (= „Blume des Ostens“) genannt wurde. Zakynthos hat eine sehr üppige und artenreiche  Vegetation. Bekannt ist Zakynthos für die Karettschildkröte (Caretta Caretta), im Süden bei Laganas  gibt es geschützte Nistplätze. Sehenswürdigkeiten sind Zakynthos-Stadt an der Ostküste, die Bucht „Navagio“ („Schmugglerbucht“) mit dem Schiffswrack im Norden , die Mizithres Felsen (siehe Foto links) an der Südwestküste Nahe Keri mit der größten griechischen Flagge (37 Meter lang und 18 Meter breit) beim Restaurant „Lighthouse“ und die Blauen Grotten, die von Ag. Nikolaos im Norden aus mit kleinen Booten besucht werden können.
Kefalonia (Κεφαλονιά) liegt nördlich von Zakynthos und ist die größte der Ionischen Inseln. Auch Kefalonia ist hinsichtlich Flora und Fauna sehr artenreich. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Myrtos Strand (siehe Foto rechts) im Nordwesten bei Assos und die Melissani Tropfsteinhöhle bei Sami. Sehenswert ist auch das malerische Fischerdorf Fiskardo im Norden. Die Insel ist sehr buchtenreich und bei Seglern sehr beliebt.
Östlich von Kefalonia, nur einen „Steinwurf“ entfernt,  liegt die schöne, etwas kleinere Insel Ithaka (Ιθάκη), die mythische Heimat des legendären Odysseus.

  
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 4