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Sehenswerte Ziele auf dem Peloponnes: Land & Leute

Peloponnes – Πελοπόννησος

Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands mit etwa einer Million Einwohnern. Die größte Stadt ist Patras im Norden. Im Hafen von Patras legen die Fähren aus Italien an. Der Peloponnes ist der südlichste Teil der Balkanhalbinsel. Im Osten wird die Halbinsel von der Ägäis und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt. Vom Festland ist der Peloponnes durch den Kanal von Korinth getrennt. Dennoch gilt der Peloponnes nicht als Insel, weil der Kanal ein künstliches Bauwerk ist. 



Monemvasia - Μονεμβασία - Lakonien, Südostküste Peloponnes
Der Ort Monemvasia liegt auf einem Felsen vor der Küste Lakoniens im Südosten des Peloponnes. Monemvasia besteht aus zwei Teilen, der ummauerten mittelalterlichen Unterstadt am unteren Hang des Felsens und der Zitadelle auf dem Felsen, die heute nicht mehr bewohnt ist. Monemvasia war eine Festung und bedeutender Stützpunkt im byzantinischen Reich. Die Festung galt lange als uneinnehmbar, sie konnte unbegrenzt verteidigt werden, da sie autark war. Im Laufe der Geschichte fiel Monemvasia dennoch mehrfach unter Fremdherrschaft: Franken, Osmanen, Venezier, Osmanen etc. Obwohl Monemvasia im Befreiungskrieg von 1821 bis 1830 die erste freie Stadt war, konnte sie sich nicht erholen und versank in der Bedeutungslosigkeit. Die Stadt wurde verlassen und verfiel. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann man mit dem Wiederaufbau, die mittelalterlichen Gebäude werden nach und nach liebevoll restauriert. Heute ist Monemvasia eine touristische Sehenswürdigkeit. Von Pyrgos aus sind es ca. 280 km.  Es geht zunächst Richtung Süden über Zacharo nach Kyparissia. Anschließend geht es Richtung Osten über Megalopoli nach Tripoli, dann wieder Richtung Süden über Sparta, Skala und Molai nach Monemvasia.

      
 
Ochsenbauchbucht Voidokilia (Βοϊδοκοιλια) bei Pylos (Πύλος)
Die Ochsenbauchbucht bei Pylos ist eine der schönsten Buchten auf dem Peloponnes. Die Bucht heißt Voidokilia, ist halbkreisförmig und wird an den Seiten durch zwei hohe Felsen abgeschlossen. Von der Bucht aus kann man auf einen kleinen Berg gehen und von oben die fantastische Aussicht genießen. Natürlich lädt die Bucht mit einem feinen Sandstrand auch zum Baden ein. Von Pyrgos aus sind es ca. 100 km Richtung Süden, immer der Westküste des Peloponnes entlang, über Zacharo und Kyparissia in Richtung Pylos.  Etwa 15 km vor Pylos geht rechts eine Stichstraße nach Romanos und dann nach Petrochori ab. Anschließend folgt man den Schildern „Voidokilia“. Den Besuch der Ochsenbauchbucht kann man gut mit einem Ausflug zu den Wasserfällen Polylimnio bei Kazarma verbinden. Die Wasserfälle liegen knapp 30 km östlich von der Ochsenbauchbucht.

      
 
Seenhöhle bei Kastria - Σπήλαιο των Λιμνών στα Καστριa
Die Seenhöhle bei dem Dorf Kastria in der Nähe von Kalavrita ist eine der schönsten Höhlen auf dem Peloponnes. Die Höhle wurde erst 1964 entdeckt, mit EU-Mitteln gut erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Höhle, die sich über zwei km über mehrere Seen erstreckt, ist auf sicheren Stegen begehbar. Die Stalaktiken und Stalagmiten sind sehr beeindruckend. In der Höhle sind fünf Fledermausarten beheimatet. Die Höhlen sind täglich geöffnet. Das Dorf Kastria gehört zur Gemeinde Kalavrita in der Präfektur Archaia im Norden des Peloponnes. Kastria liegt 18 km südlich von Kalavrita und 113 km östlich von Amaliada. Die Höhle liegt 2 km nördlich des Dorfes Kastria.

      
 
Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou - Πύργος Διρού - Mani, Lakonien
Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine der schönsten Höhlen auf dem Peloponnes. Die Höhle wird auch Glyfada (Γλυφάδα) oder Vlychada (Βλυχάδα) genannt, ist touristisch gut erschlossen und eine der Hauptattraktionen auf der Mani. Besucher können die Höhle auf einer knapp 3 km langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer besichtigen. Pyrgos Dirou liegt auf der Mani, dem mittleren Finger im Süden des Peloponnes, ca. 88 km südlich von Kalamata und 200 km südlich von Pyrgos.

       
 
Wasserfälle Neda - Νέδα - in Messenien
Die Neda ist ein kleiner Fluss im Westen des Peloponnes. Zwischen Ursprung im Lykaiongebirge und Mündung in den Golf von Kyparissia liegen etwa 1100 Höhenmeter. Das Tal der Neda zeichnet sich durch landschaftliche Schönheit und fruchtbare Böden aus. Die Bauern leben hier hauptsächlich vom Oliven-, Obst- und Gemüseanbau. Am Ufer wachsen Eichen, wilde Feigen und Farne. Man findet zahlreiche Schmetterlinge und Libellen. Südlich von Figalia verschwindet die Neda in einer Höhle und fließt danach durch grüne Flussauen und über einige Wasserfälle. Eine schöne alte Steinbrücke aus türkischer Zeit überspannt für Fußgänger den Fluss unterhalb des Dorfs Platania. Von dort aus kann man die Wasserfälle bewundern. Anfahrt: Von Pyrgos aus sind es ca. 70 km. Man fährt entweder über Krestena und Zacharo nach Platania oder über Krestena und Andritsena nach Platania. Von Platania aus gibt es mehrere Wege zu den Wasserfällen. Der beste Weg ist mit "Waterfalls", "Stomio" und "Barbalekon Tower" ausgeschildert. Die Piste zweigt 2 km hinter Platania nach links ab und führt am Barbalekon Tower vorbei. Von dort geht es ca.3,5 km lang über eine einspurige, steile Schotterpiste über unzählige Serpentinen hinunter ins Tal zur Neda. Die Abfahrt mit einem normalen PKW kann recht aufregend werden, je nach Jahreszeit bzw. Regenfällen. Die Aussicht ist aber fantastisch. Die Piste endet direkt am Ufer der Neda bei einer alten hohen Bogenbrücke. Von hier aus geht es zu Fuß weiter. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Die Natur zeigt hier in besonderer Weise ihre Schönheit. Man entdeckt eine fantastische Pflanzenwelt und eine Vielzahl wunderschöner Libellen, Schmetterlinge und Vögel. In der griechischen Mythologie stellt Neda eine Nymphe dar. Nachdem die Göttin Rhea Zeus geboren hatte, vertraute sie das göttliche Kleinkind den drei Nymphen Neda, Thisoa und Agno zur Pflege und zum Schutz vor dem aggressiven Vater Kronos an.

          
 
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