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Mykene - Mykēnē
Mykene war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die Stadt lag in der Ebene von Argos, am Landweg zwischen dem südlichen Peloponnes und dem Isthmus von Korinth. 1999 wurde Mykene zusammen mit Tiryns ein UNESCO-Weltkulturerbe. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor. Die eindrucksvollsten Zeugnisse der Mykener sind prachtvolle Gold-Schmuckteile und Ornamente, darunter auch die Goldmaske des Agamemnon. Die Funde, nach Ausgrabungen von Heinrich Schliemann gefunden, befinden sich heute zum größten Teil im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Einer griechischen Sage zufolge gründete Perseus die Stadt Mykene. Auf einer Reise erfrischte sich der durstige und müde Held mit Wasser, welches sich im Hut eines Pilzes gesammelt hatte. An diesem Ort gründete er die Stadt, die den Namen des griechischen Wortes für Pilz in sich trägt. Mykene liegt ca. 40 km südwestlich von Korinth und ca. 23 km nördlich von der ehemaligen griechischen Hauptstadt Nafplio.