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Antike Sehenswürdigkeiten


Epidauros - Ἐπίδαυρος
Epidauros ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios in Griechenland. Sie liegt auf dem Gebiet der Ortschaft Lygourio in der Region Argolis auf dem Peloponnes, etwa 30 km von der Stadt Nafplio und etwa 13 km von Palea Epidavros entfernt. Sie gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das imposanteste und auch heute noch auffälligste Bauwerk von Epidauros ist zweifellos das große, in einen Hang gebaute Theater mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis. Das Theater verfügt über eine exzellente Akustik, sodass man auch von den obersten Reihen jedes Wort verstehen kann. Ein beliebter „Akustik-Test“ im Theater von Epidauros ist das Fallenlassen einer Münze auf die Steinplatte im Zentrum des Bühnenrings. Seit 1952 werden hier wieder regelmäßig klassische Dramen vorgeführt.

    
 
Messene - Μεσσήνη

Messene ist eine antike Stadt im Südwesten des Peloponnes. Sie war im Altertum die Hauptstadt Messeniens. Messene wurde erst in den letzten Jahren intensiv erforscht und ist die umfangreichste Ausgrabungsstätte in Griechenland. Sehenswert sind vor allem die sehr gut erhaltene alte Stadtmauer, der Asklepieion (Tempelanlage), das Odeon (Theater) und insbesondere das Stadion. Die moderne Ortschaft Messini liegt etwa 16 km südöstlich. Messene liegt knapp 100 km südlich von Pyrgos und 30 km nordwestlich von Kalamata.

   
 
Mykene - Mykēnē
Mykene war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die Stadt lag in der Ebene von Argos, am Landweg zwischen dem südlichen Peloponnes und dem Isthmus von Korinth. 1999 wurde Mykene zusammen mit Tiryns ein UNESCO-Weltkulturerbe. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor. Die eindrucksvollsten Zeugnisse der Mykener sind prachtvolle Gold-Schmuckteile und Ornamente, darunter auch die Goldmaske des Agamemnon. Die Funde, nach Ausgrabungen von Heinrich Schliemann gefunden, befinden sich heute zum größten Teil im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Einer griechischen Sage zufolge gründete Perseus die Stadt Mykene. Auf einer Reise erfrischte sich der durstige und müde Held mit Wasser, welches sich im Hut eines Pilzes gesammelt hatte. An diesem Ort gründete er die Stadt, die den Namen des griechischen Wortes für Pilz in sich trägt. Mykene liegt ca. 40 km südwestlich von Korinth und ca. 23 km nördlich von der ehemaligen griechischen Hauptstadt Nafplio.

    
 
Mystras - Μυστράς
Mystras bzw. Mistra ist eine byzantinische Ruinenstadt auf dem Peloponnes in Griechenland, ca. 6 km westlich von Sparta am Rande des Taygetos-Gebirges und gehört zur Präfektur Lakonien. Die Geschichte Mystras beginnt mit den Kreuzzügen Anfang 1200. Im griechischen Freiheitskampf wurde die Stadt 1825 zerstört.Die Überreste der Ruinenstadt können besichtigt werden. Einige Kirchen mit farbenprächtigen Wandmalereien sind erhalten geblieben, auch eines der Klöster ist noch bewohnt. 1989 wurde Mystras von der UNESCO in die Liste der Denkmäler des Weltkulturerbes aufgenommen.

    
 
Olympia - Ὀλυμπία

Olympia war das Heiligtum des Zeus in Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olympia. Bei den Olympischen Spielen 2004, deren Hauptaustragungsort Athen war, wurde das antike Olympia erneut auch Austragungsort von Wettkämpfen. Trotz der Proteste des Zentralen Archäologischen Rates, der Schaden an den Ausgrabungsstätten befürchtete, fanden dort die Wettkämpfe im Kugelstoßen der Frauen und der Männer statt.